Küche

Die Küche in unserem Van, ist übrigens ein Knaller, finden wir. Der Küchenblock verfügt über eine dreiflammige Kochmulde mit einer Topfauflage aus Gusseisen. Man kann auf diesem Herd tatsächlich mit drei Töpfen gleichzeitig kochen. Natürlich müssen die Töpfe die für Camping-Kochgeschirr übliche Abmessungen haben. Also sollte der Topfdurchmesser maximal zweiundzwanzig Zentimeter betragen.
Der Küchenblock lässt sich auf der linken Seite durch Hochklappen eines Stückes Arbeitsplatte verlängern. So entsteht eine durchgehende Arbeitfläche ohne Höhenunterschied.
Auf der rechten gibt es ein sehr tiefes Waschbecken und ein hohen Wasserhahn. Beides hat normale Haushaltsqualität und ist so vermutlich nicht in jedem Campervan zu finden.
Unter der Kuchmulde befinden sich drei ca. achtzig Zentimeter breite Schubladen und unter der Spüle nochmal zwei Schubladen mit etwa dreißig Zentimeter Breite. Somit ist ausreichend Platz für Geschirr, Pfannen und Töpfe, sowie Essensvorräte.

Kaffee kochen

Seit einigen Jahren besitzen viele einen Kaffeevollautomaten. Natürlich nur zu Hause! Unterwegs braucht man so etwas ja nicht. Oder? Oh doch, es gibt sie. Und zwar gar nicht so selten. Die Womofahrer, die auf eine Kaffeemaschine nicht verzichten mögen.

Ich bin immer wieder erstaunt und amüsiert darüber, welch ein Aufwand beim Thema Kaffee getrieben wird. Viele Camper kommen auch unterwegs nicht ohne ein hochtechnisches Hilfsmittel zu Kaffeezubereitung aus. Die Auswahl an Maschinen zur Zubereitung der leckeren braunen Brühe, die heutzutage in Vans und Wohnmobilen zu finden ist, ist riesengroß: Filter-Kaffeemaschinen, Pad-Maschinen, Kapsel-Maschinen, Milchaufschäumer, usw.
Selbst bei den „absoluten“ Outdoorern geht es nicht ohne technische Hilfsmittel. Und das wo sonst jedes Gramm zählt. Früher hat man einfach löslichen Kaffee genommen. Heute kann es auch gerne der Hand-Espressomaker sein für den man ohne Probleme 100,-€ ausgeben kann.




Wir sind da eher einfacher unterwegs. Mit Low-Tech sozusagen. Zu Hause benutzen wir gerne eine „French-Press“ oder ab und zu eine Espressomaschine (Bialetti) für den Herd. Im Van ist aber das Reinigen dieser Gerätschaften nicht ganz so einfach. Wie wird man aus einer French-Press das feuchte Kaffepulver los, wenn nicht mit Wasser. Dasselbe ist es bei der Espressomaschine. Darum sind wir nach vielen Jahren wieder beim guten alten Filterkaffee gelandet. Die Technik ist sehr einfach und es kann eigentlich nichts kaputt gehen. Gewichtsoptimierter geht es auch kaum noch.
Eine Thermoskanne oder Thermosflasche hat wohl sowieso jeder im Wagen. Dazu besitzen wir einen Stutzenfilter aus Kunststoff, der auch schon gut und gerne über 15 Jahre alt ist. Filtertüten der Größe 4 und das war‘s auch schon. Kaffee kaufen wir immer in 250g-Packungen (gibt es meist im Doppelpack). Bei solchen relativ kleinen Mengen muss man öfter mal eine neue Tüte aufmachen und hat damit immer schön frisches Kaffeemehl.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 20191227_092245-1.jpg.

Und wie das mit dem von Hand aufbrühen ganz richtig gemacht wird, könnt ihr auf verschiedenen „Barista-Seiten“ nachlesen, darum verzichte ich hier auf eine Anleitung. Auf jeden Fall ist das Handaufbrühen im Moment wieder absolut hip und in Mode.

Es sei auch noch angemerkt, dass die Entsorgung des Kaffeesatzes bei der Handfiltermethode denkbar einfach ist: Nach dem Abkühlen einfach die Filtertüte vorsichtig aus dem Filterhalter nehmen und in den Müll damit. Den Filterhalter mit Küchenkrepp trockenwischen und zurück in den Schrank. Man braucht dazu nicht mal Wasser.

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